evchen
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Verfasst am: 24-11-2010 um 20:46 |
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Trainingtipps für Grundbefehle
Ich stehe vor einem kleinen Problem, ich übe zur Zeit Paula auf Entfernung in das Platz zu legen. Das funktioniert überhaupt nicht. Das Sitz
funktioniert auf Entfernung ganz gut.
Wie habt ihr das eurem Hund beigebracht, bitte Tipps!
LG
Evchen und Paula
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evchen
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Verfasst am: 24-11-2010 um 21:10 |
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Hm, vielleicht sitzt er Grundbefehl in der Nähe auch nicht. Ich hab meinem Hund das beigebracht nach Methode zwe, wie in diesem Viedeo beschrieben.
Arbeitet ihr mehr mit Körpersprache oder kommuniziert ihr verbal?
http://www.hallohund.de/Erziehung/Den-Hund-verstehen/So-lernt-mein-Hund-Platz/392103
LG
Evchen und Paula
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Anne
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Verfasst am: 24-11-2010 um 22:29 |
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Hatte heute sowieso vor vom longieren zu berichten. Da kann man super komandos auf Entfernug trainieren. Mittlerweile ist Peko so begeistert davon,
das Sachen klappen, wo ich vor einem halben Jahr nicht mit gerechnet hätte. Heute stand noch jemand im Kreis und sollte die Hunde versuchen zu
animieren reinzukommen. Verbal und auch mit Körpereinsatz. Einmal hat Peko es versucht, aber dann hat er nur noch auf mich geachtet.
Dann hat der Trainer einen Tennisball, absolutes Highlight für Peko,( er hat nämlich keinen, ist aber ganz heiß darauf)
und spielte dann im Kreis damit herum. Auch da blieb er ziemlich gelassen und machte seine Übungen. Zum Schluß kamen auch andere Hunde auf den Platz
und er blieb bei mir. Das war früher ganz und garnicht so. Jeder Hund war interessanter als ich. Die Komandos auf Entfernung klappen jetzt auch immer
besser. Und er kann sich auspowern.
Wir arbeiten da hauptsächlich mit Körpersprache.
Liebe Grüße von Anne und einem ausgepowerten Peko
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manu
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Motto: ick kriege jeden Hund rum
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Verfasst am: 25-11-2010 um 08:23 |
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Hallo evchen wir arbeiten gar nicht mit Körpersprache sondern nur mit Kommandos denn der Hund soll ja lernen auf die Befehle die du ausprichst zu
achten und nicht auf deine Körperhaltung. Wenn die eine Begleithundeprüfung machen willst solltest du sowieso nicht mit Körpersprache arbeiten weil du
dann durch die Prüfung fallen würdest, denn der Prüfer beobachtet den Hundeführer ganz genau. Bei uns werden die Kommandos erst in der Nähe trainiert.
Wenn der Hund dies perfekt kann, beginnt man langsam sich zu entfernen erst 3-4 Schritte und dann später immer weiter. Damit der Hund langsam lernt
das du in seiner Nähe bleibst und er keine Verlustangst haben brauch. Dadurch lernt der Hund auch in der Entfernung ins Platz zu gehen. Wichtig ist
daß egal ob in der Nähe oder der Ferne der Hunde im " Sitz " immer vom Hundeführer aufgeholt und beim " Platz " vom Hundeführer abgerufen wird.
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Luna
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Motto: Mit einem kurzen Schweifwedeln kann ein Hund mehr Gefühl ausdrücken als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede. Louis Armstrong
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Verfasst am: 25-11-2010 um 14:34 |
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Wir benutzen Handzeichen verbunden mit Worten.
Unsere erste Welshi-Hündin war die letzten Jahre taub, da gings nur noch mit Handzeichen. Hat prima funktioniert.
Luna "hört" überwiegend auf Handzeichen. Aber aus der Ferne haben wir noch nicht getestet.
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evchen
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Verfasst am: 25-11-2010 um 16:35 |
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Es wird hier gemischt gehandhabt, einige arbeiten nur verbal, andere mit Körperprache. Dass der Einsatz der Körpersprache bei der BGH verboten ist,
wusste ich nicht. Man darf nicht mal den Zeigefinger heben für die Aufforderung ins Sitz zu gehen? Gerade wenn ich das aus der Distanz mache, geht das
ohne Körpersignal gar nicht.
Das ist schon heftig. Mit dem Platz klappt es jetzt gar nicht mehr, sie macht alles Mögliche, wie Pfote geben, toter Hund.
Ich muss mal einige Tge pausieren, ich fürchte, ich habe den Hund ganz durcheinandergbracht. Wobei der Hund noch nie gerne ins Platz gegangen ist, nur
unter Einsatz eines Leckerchens.
Nach den Weihnachtsferien fange ich wieder mit dem Hundeplatz an.
Da wird sich Paula freuen.
LG
Evchen und Paula
LG
Evchen und Paula
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manu
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Motto: ick kriege jeden Hund rum
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Verfasst am: 26-11-2010 um 08:26 |
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Hallo evchen auch Zeigefinger heben ist verboten. Um den Hund den Unterschied zwischen den Befehlen beizubringen benutzt man unterschiedliche
Tonlagen. Das Sitz sprechen wir zum Beispiel sehr hoch, wobei das Platz tiefer und energisch gesprochen wird. Zuerst lernt der Hunde natürlich durch
Leckerlies seineBefehle abzuarbeiten, nach und nach reduziert man die Leckerlies, sodaß der Hund merkt es gibt nur was wenn ich ordentlich gearbeitet
habe. Zum Thema Hundeplatz vermutet ich mal das du alle Kommandos in der selben Tonlage sagt und Paula nicht mehr unterscheiden kann was sie machen
soll, also macht sie grad alles was ihr einfällt und sie denkt das du das gemeint hast. Um Paula jetzt wird für den Platz fit zu machen würde ich
ersteinmal mit den Tricks afhören und lieber die Grundbefehle für Sitz, Platz, Fuß, Bleib und Hier trainieren. Das kannst du beim Spazierengehen mit
einbauen. Mal so 5 Minuten beim spazieren gehen auch ein bischen üben aber nicht zu viel sonst hat sie dann keine Lust mehr. Wichtig ist auch, daß auf
dem Hundeplatz nicht getobt wird sondern nur außerhalb des Platzes ansonsten kann der Hund nicht mehr verknüpfen, daß er auf dem Platz arbeiten soll
und nur außerhalb der Spaß stattfindet. Du kannst auch das Training mit einem Spielzeug auf dem Platz durchführen es müssen nicht immer Leckerlies
sein. Grade beim trainieren das bei Fuß gehens is es eine super Hilfe man hält das Spielzeug leicht sichtbar für den Hund in der rechten Hand, so
konzentriert er sich drauf und läuft mit gehobenen Blick zu dir neben dir her. Wenn sie die Übung gut gemacht hat ihr kurz das Spielzeug geben als
Belohnung und dann aber auch gleich wieder weg nehmen. Gehst du it Paula auch Fährten, ist eine sehr spannende und abwechslungsreiche Aufgabe für den
Welsh der ihn auch gut fordert. Eine andere Möglichkeit deinen Hund zu fordern ist Agility, da muß der Hund Schnelligkeit, Geschick und Denken
verbinden.

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Vito
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Motto: „Man kann in Tiere nichts hineinprügeln, aber man kann manches aus ihnen herausstreicheln.“ [Astrid Lindgren (1907-2002)]
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Verfasst am: 26-11-2010 um 14:36 |
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Die Anforderungen für die Begleithundeprüfung sind veraltet
Der Hund ist ein Körpersprachler. In modernen Hundeschulen wird auf den Einklang der Körpersprache mit der verbalen Sprache besonders viel Wert
gelegt. Für eine gute Kommunikation zwischen Mensch und Hund sind Handzeichen unerlässlich
VG
Heinz und Vito.
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Anne
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Verfasst am: 26-11-2010 um 15:19 |
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Auch beim Agility wird viel über Körpersprache gearbeitet.
VG Anne
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evchen
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Verfasst am: 26-11-2010 um 20:53 |
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Ich könnte mich kringeln vor Lachen, was hab ich für einen Dickkopf von Hund.
Ich hab es wieder probiert, auf Entfernung das Platz einfordern. Fraule ca zwei Meter entfernt, diesmal mit einem Stück rohem Rindfleisch als
Leckerlie. Zuerst das Sitz, kein Problem, dann aber der Befehl Plaaaatz, Finger zeigt nach unten. Der Hund guckt mich bestimmt ne halbe Minute an, ich
gucke zurück, denke mir, bin gespannt wie lange sie das aushält, dann auf einmal legt sie sich hin und wedelt mit dem Schwanz.
Klar hab ich mich gefreut und das Stück Rindfleisch hat ihr geschmeckt.
Es ist aber eine Übung, die sie einfach nicht mag, wie man sieht. Durch die BGH wären wir so durchgefallen
Ich bleibe dran, vielleicht können wir noch am Tempo arbeiten.
LG
Evchen
LG
Evchen und Paula
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evchen
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Verfasst am: 26-11-2010 um 20:56 |
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Zum Thema Körpersprache. In unsere Hundeschule wird eine Kombi von verbaler und nonverbaler Kommunikation angewandt.
Man kann da aber keine BGH machen. Ist das im Verein anders?
LG
Evchen und Paula
LG
Evchen und Paula
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