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Autor Betreff: Es muss sich was ändern
calimero
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[*] Verfasst am: 20-3-2015 um 07:46 Zitieren und beantworten
Es muss sich was ändern



in der Rassehundezucht!

Ich weiß nicht, ob hier irgendwer noch mitliest - hoffe es aber schon. Dass sich keine Diskussion mehr ergeben wird, ist zwar schade, aber leider nicht zu ändern. Trotzdem tue ich es - immer wieder - auch wenn das Forum bereits tot ist. Vielleicht liest ja der eine oder andere Züchter oder Hundehalter mit -nur gemeinsam können wir etwas ändern!
Nicht nur in Hundezeitschriften wird derzeit das Thema "Rassehundezucht" aufgegriffen, auch in Foren wird diskutiert.
So wie ich derzeit in einem Forum gelesen habe, werden Hunde (Collies), die "Fehlfarben" zeigen (aber gesund sind!) aus der Zucht ausgeschlossen. Statt dessen züchtet man halt ein bisserl kranke Hunde (MDR1 Defekt, CEA Träger oder affected) - die keine Fehlfarben (hier übermäßig Weiß) aufweisen.
Woran krankt es? Sind Verbände, Vereine, Richter bei Ausstellungen, die FCI blind?
Ist es nicht wichtiger, dass der Hund gesund ist, als irgend ein Champion, der aber halt leider ein bisserl krank ist? Der Rüde- weil so tolle Ausstellungsergebnisse - der als "Popular Sire" für zahlreichen Nachwuchs sorgt - und damit seine kranken oder defekten Gene weitergibt?
Ist es denn wirklich das, was man möchte?
Wohin geht die Rassehundezucht?
Da wird dann argumentiert, dass man mit Fehlfarben auf Ausstellungen keine entsprechenden Noten erhielte, damit keine Zuchtzulassung - weil der Verband im Mutterland das nicht so wünschte?

Ja - und da tun dann wirklich brav alle mit? Statt einen Aufstand zu wagen? Da kuschen alle brav - weil ja der Richter auf der Ausstellung sonst......
Da schreit keiner laut auf? Da schließen sich nicht die vernünftigen Züchter, denen die Gesundheit der Hunde am Herzen liegt, zusammen und unternehmen etwas?
Da wird halt weiter brav mit Defektgenen gezüchtet?
"Defektgen" - das sind AUCH Träger!

Da wird argumentiert, dass es zu einem "Flaschenhals" in der Zucht käme, wenn man all die Träger oder gar die betroffenen Hunde ("affected") aus der Zucht ausschließen würde? Aber Fehlfarben oder Ähnliches nicht zulässt?

Sind die besagten "Standards" in Stein gemeißelt?
Oder wäre nicht vorrangig die Gesundheit zu beachten?

Popular Sire... einige Zuchtrüden, die x- mal Champions sind/waren, werden länderweit zur Zucht eingesetzt? (gibt, bzw. gab es ja auch bei Welsh Terriern! - auch Aaron stammt von so einem oder gar mehreren "Popular Sire" ab.....)
Wenn der nun ein Defektgen in sich trägt, oder gar erst im mittleren Alter erkrankt (ja, hier denke ich an Epilepsie!) - wieviele Welpen wurden da schon gezeugt? Die dann weiter zur Zucht verwendet werden? ("Weil's ja eh nicht krank sind...." - Nein, aber Träger!!!!!)

Rassehundezucht - quo vadis?
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calimero
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[*] Verfasst am: 20-3-2015 um 07:48 Zitieren und beantworten


Ach ja...

hiermit gebe ich meine AUSDRÜCKLICHE Erlaubnis, diesen Beitrag im Facebook zu veröffentlichen und auch ganz viel weiter zu teilen!!!!!!

Sollte wer ein Problem mit meiner Ansicht, bzw. meinem Beitrag haben - ich stehe jederzeit Rede und Antwort und hier zur Verfügung!
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[*] Verfasst am: 20-3-2015 um 08:29 Zitieren und beantworten


Noch ein wichtiger und interessanter Link dazu:

http://sommerfeld-stur.at/popular-sires/

daraus:


Zitat

“Stellen Sie sich mal den hypothetischen Fall von “Old Blue” vor, eines außergewöhnlichen Exemplares der Rasse Malzhund. Blue war perfekt: fehlerfrei, gesund und schön. An Wochentagen apportierte er von früh bis spät Malzbällchen. An Wochenenden glänzte er auf Ausstellungen ebenso wie in Malzfeldprüfungen wo er – Sie ahnen es sicher schon – Malzbällchen jagte.Jedermann fand gute Gründe mit Blue zu züchten, und so tat es auch jedermann. Seine Nachkommen folgten seinen Spuren von Generation zu Generation. Blue starb hoch betagt und hoch geehrt. Was die Menschen aber nicht wussten war, dass Blue, so großartig er war, ein paar schlechte Gene trug. Sie schadeten ihm selber nicht und auch der größte Teil seiner direkten Nachkommen blieb unbeeinträchtigt. Dummerweise waren einige dieser Gene aber auch noch an solche gekoppelt, die wichtige Malzhundeigenschaften beeinflussten.Dann tauchten auf einmal Malzhunde mit Problemen auf. Das passierte zunächst ganz vereinzelt, und so glaubte jedermann, dass das halt einfach Pech sei. Einige Züchter erklärten, dass das „nichts Ernstes“ sei – das waren meist solche, die selbst betroffene Hunde besaßen. Und im Großen und Ganzen machten die Züchter weiter wie gewohnt.Die Zeit verging und immer mehr Malzhunde mit Problemen tauchten auf. Die Züchter machten es sich zum Prinzip, nicht darüber zu reden, denn bekanntlich schreiben Rüdenbesitzer Probleme der Nachkommen immer der Hündin zu, und heimsen die Erfolgslorbeeren selber ein. Und so blieben die Rüdenbesitzer still, um sich keinen Ärger einzuhandeln. Und niemand tat wirklich etwas, um den Problemen auf den Grund zu gehen, denn alle sagten sich: wenn die wirklich so schwerwiegend wären, dann würde ja wohl mehr darüber geredet werden – oder?Jahre vergingen. Old Blue war längst in seinem Grab vermodert. Inzwischen hatte jedermann Probleme. Von wirklich großen Problemen wie Katarakten, Epilepsie oder Schilddrüsenerkrankungen bis zu kleineren wie schlechten Leistungen, fehlendem Mutterinstinkt und geringerer Lebenserwartung. Die Züchter waren ratlos. “Wie können wir das in den Griff bekommen” fragten sie. Aber es gab keine Antwort. Die Leute wurden zornig. “Die Schuldigen müssen bestraft werden” hörte man von allen Seiten. Züchter, die um ihr Zuchtprogramm fürchten mussten, mauerten. Manche ließen stillschweigend ihre betroffenen Hunde verschwinden. Einige wenige tapfere Seelen machten den Mund auf, gestanden die Probleme ihrer Hunde ein und wurden umgehend aus der Gemeinschaft verjagt.Der Krieg griff um sich. Besitzer, Züchter und Berater beschuldigten und beschimpften sich gegenseitig. Und gleichzeitig wurde weitergezüchtet wie eh und je. Die Zeit verging und nach einigen weiteren Generationen brach die Rasse der Malzhunde unter der Bürde ihrer genetischen Belastung zusammen und wurde ausgelöscht.



Wie ist das mit "Old Blue", dem "Malzhund"?

Es gibt in jeder Rasse - auch des Welsh Terriers!!! derartige "Old Blue's"!
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