Deargi
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Verfasst am: 14-6-2012 um 12:24 |
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Skelett- und Bewegungsapparat – Der Jahrtausendirrtum der Veterinärmedizin
Es gibt wissenschaftliche Arbeiten zu dem Thema die beweißen, das HD mit nichten genetisch ist sondern das ca 30% Ernährung und ca 30% falsche
Bewegung beeinflussen.
Zitat | Die Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparates des Hundes stellen seit Jahrzehnten ein erhebliches veterinärmedizinisches
Problem dar. In den westlichen Ländern sind nach den Statistiken der kynologischen Verbände 70 – 80 % der gesamten Hundepopulationen betroffen. In
nahezu allen Rassen liegen bei mehr als der Hälfte der Hunde insbesondere an Acetabulum und Femur – der Hüftgelenkspfanne und dem Oberschenkelkopf –
pathologische Veränderungen vor, die als Hüftgelenksdysplasie (HD) oder Canine Hip Dysplasia (CHD) bezeichnet werden.
Ätiologisch bzw. ursächlich wurde bei der Hüftgelenksdysplasie des Hundes bislang allgemein eine polygene Vererbung angenommen. Der Begriff kommt aus
der Nutz- und Schlachttierzucht und besagt, dass neben den Erbfaktoren auch Einflüsse aus der Umwelt – insbesondere die Ernährung – bei der Ausprägung
eines Merkmalseine Rolle spielen. Das Verhältnis wird durch den Heritabilitäts- bzw. Erblichkeitsgrad ausgedrückt. Bei der HD des Hundes nahm man
prozentuale Werte von bis zu 60 % an, oder bezogen auf 1, von 0,2-0,6.
Quelle und mehr |
Zitat | Auswerter 1 beurteilt HD-frei (30,9%) und HD-Übergang (33,3%) fast gleich häufig, Auswerter2 bewertet viel häufiger HD-frei
(40,8%) als HD-Übergang (29,4%). Umgekehrt sieht dies bei Auswerter 3 aus, der nur 17,3% der Tiere als HD-frei bewertet, aber 44,0% als
HD-Übergang.
Es werden zwischen 61,3% (Auswerter 3) und 70,2% (Auswerter 2) der Hunde mit HD-frei oder HD-Übergang beurteilt.Als HD-leicht werden 26,4% der Tiere
von Auswerter 3 beurteilt, aber nur 15,2% von Auswerter 2. Wiederum werden HD-mittel und HD-schwer von Auswerter 3 seltener als von Auswerter 1 und 2
diagnostiziert.
Quelle und viel mehr
hochintersanntes
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Zitat |
Im Jahre 1996 veröffentlichte die angesehene »Tierärztliche Umschau« (TU) das Fortsetzungsreferat »Aktuelle Notizen über die Hüftgelenksdysplasie beim
Hund« von Marc Torel und Klaus Dieter Kammerer. Darin referierten und analysierten die Autoren die gesamte Entwicklung der Hüftgelenksdysplasie. Sie
legten dar, dass die Erb-lichkeit der Hüftgelenksdysplasie niemals schlüssig nachgewiesen worden war und objektiv nicht gegeben ist, sodass deshalb
die Zuchtprogramme über nunmehr vier Jahrzehnte ohne Erfolg bleiben mussten.
(Tierärztliche Umschau, Jahrgang 51, S. 455 ff., 1996)
Quelle und mehr
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Weiter Infos sind in diesem PDF zufinden:
Landesgruppe Zuchtwart informiert
Molekulargenetische Aufklärung der
Hüftgelenkdysplasie
Validierung der Auswertungsmethoden
der HD beim Hund aus genet. Sicht
Ein Zitat daraus:
Zitat |
[...]....mit einer Zuverlässigkeit von 25% auf den genetisch bedingten Anteil der HD geschlossen werden kann, sofern der phänotypische Merkmalswertbekannt ist. [...]
[...]Hunde mit der HD-Übergangsform (HD-B) wurden nicht die Erstellung der genomischen Referenzkurve miteinbezogen, da hier keine klare Trennungzwischen HD-frei und von HD-betroffen vorliegt.[...][/url] |
Viel Spaß, beim Lesen!
LG, Sandra
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