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Autor Betreff: Wie sicher sind Allergietests (Hauttests, Provokationstest, serologische Allergietests)?
Deargi
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[*] Verfasst am: 13-4-2012 um 09:17 Zitieren und beantworten
Wie sicher sind Allergietests (Hauttests, Provokationstest, serologische Allergietests)?



Liebe Hundefreunde,
Oftmals hört man, dass Allergietest nicht zuverlässig seien und demnach unterlassen werden können. Es gibt allerdings so viele Dinge, die zu falsch-positive oder falsch-negativ Reaktionen führen können, die das Testergebnis dann verfälschen. Allergietests werden durchgeführt, um die kausalen (verursachenden) Allergene bei Hunden mit Verdacht auf Atopie identifizieren zu können. Wenn man diese kennt, kann eine spezielle Therapie Desensibilisierung oder Meidung der Allergene durchgeführt werden.

Atopie
Für Allergietests stehen sowohl In-vivo-, als auch In-vitro-Methoden zur Verfügung. Die beteiligten Immunglobuline werden bei ersterem im Serum bestimmt. Bei letzterem werden verdächtige Allergene lokal getestet. In-Vivo-Test werden auf der Haut durchgeführt und haben den Vorteil, dass mehrere Substanzen gleichzeitig getestet werden können. Der TA hat die Möglichkeit zwischen Allergenen in konzentrierter Form und in verdünnter Form zu wählen. Da es bisher keine Standardisierung für Allergen in D gibt und diese von Hersteller zu Hersteller Schwankungen in der Konzentration unterliegen, muss man für die folgende Hyposensibilitätslösung des gleichen Herstellers verwenden, wie für in der Hauttest-Konzentration.

Für Pollenallergiker gilt es den Pollenflugkalender, sowie das Pollenwetter, zu verfolgen. Die Bedeutung von Pilz- und Schimmelpilzallergenen bei Hund ist nach wie vor umstritten, da es keine Nachweise gibt, dass eine Hyposensibilierunhstherapie bei Hunden mit Schimmelpilzallergien Besserung brachte. In jeder Region liegen zahlreiche spezifische Allergene vor, so dass man kaum alle Möglichen Allergieauslöser testen kann. Einen guten Überblick erhält man, wenn man ca. 20 bis 30 der lokalen Pollen (Bäume, Gräser, Kräuter), 4 bis 5 Schimmelpilze, Hausstaub, epiderale Allergene, Vorratsmilben (Glycyphagus domesticus (Glycyphagidae), Acarus siro und Thyrophagus putrescentiae (Acridae)), sowie Federn testet. Kontrolle sollte mittels eines Positiv-Negativ-Testes erfolgen. Eine Kontrolle nach einem Jahr ist sinnvoll, um auszuschließen, dass die Konzentration der Antigene korrekt ist und keine falsch-negativen bzw. –positiven Reaktionen entstehen. Ist die Konzentration zu hoch gewählt, ruft es auch bei Nicht-Allergikern Reaktionen hervor. Bei Allergenen gibt es einen Schwellenwert, welcher Aussage über die Anzahl der Hunde trifft, die als Nicht-Allergiker Reaktionen zeigen. Deshalb muss die Konzentration der Testlösung so gewählt werden, dass keine falsch-positiven Reaktionen auftreten können. Ist die Konzentration allerdings zu gering, kann es sein, dass auch ein Allergiker keine Reaktion zeigt, was dann ein falsch-negatives Ergebnis wäre. Interessant ist, dass die Schwellenwertkonzentration bei Hausstaubmilben, Hausstaub und menschliche Hautschuppen bei Hund und Mensch identisch ist, bei Tierhautschuppen, Pollen und Pilzen liegt der Schwellenwert des Hundes gegenüber dem des Menschen allerdings 10-fach höher.

Die meisten Allergene bestehen aus (Glyko)Proteinen und Polyscchariden, von denen nur ein geringer Teil allergen wirksam ist. Normalerweise wird ein Negativtest durchgeführt, um Hautreaktionen auf die Verdünnungslösung zu testen und dadurch entstehende falsch-positiv Reaktionen ausschließen zu können. Der Positivtest ist dazu da die Hautreaktionen des Hundes zu testen. Die darin enthaltene Histaminlösung ruft in jedem Fall eine Reaktion hervor. Wichtig hierbei ist auch das Verfallsdatum, denn die Allergene verlieren im Laufe der Zeit an Wirksamkeit. Falsch-positive und falsch-negative Reaktionen können allerdings auch durch die Allergenzubereitung, die Jahreszeit oder die Medikation (Entzündungshemmer, Immunsupressiva) entstehen. Auch Glukokortikoide haben beim Hund, im Gegensatz zum Menschen, Einfluss auf das Testergebnis. Sehr junge Hunde zeigen im Gegensatz zu jungen, ausgewachsenen Hunde oftmals auch geringere Reaktionen. Gleiches gilt für Hunde über 6 Jahre, auch bei ihnen nimmt die Reaktivität wieder ab, aufgrund verminderter Antikörpersynthese, Veränderungen in der Sensibilität und Reaktionsfähigkeit. Auch durch Trächtigkeit, Stress und schwere innere Erkrankungen kann eine Reaktion schwächer ausfallen. Durch Stress werden u.a. Glukokortikoide freigesetzt.

Testzeitraum
Die Immunglobuline IgE und IgGd besitzen innerhalb des Serums eine Halbwertszeit, was bei einem RAST-Test zu unterschiedlichen Jahreszeiten zu unterschiedlichen Reaktionen auf das gleiche Allergen führen kann, weshalb auch hier ein Widerholungstest innerhalb weniger Monate (z.B. Frühsommer, Spätsommer) sinnvoll ist. Ist der Hund zur Allergiesaison dauerhaft dem Allergen ausgesetzt, steigert das die Hautreaktivität des Hundes und senkt somit den Schwellenwert. Um eine klare, zuverlässige Aussage treffen zu können sollten min. 2 Monate zwischen der Allergensaison und dem Hauttest liegen. Findet der Test allerdings zu lange nach der Allergensaison statt, kann dies ebenfalls wieder zu einer verminderten Reaktion führen.

Ist die Serum-AK-Konzentration nach Allergensaison unter die Nachweisgrenze gefallen, kann auch dies zu einer Fehlinterpretation führen. Während der Haupt(pollen)saison ist der Hund allerdings einer derart hohen Allergenkonzentration ausgesetzt, dass auch das wieder zu einer Verringerung sensibilisierter Mastzellen führt, wodurch die Nachweisgrenze unterschritten wird. Wenn die Allergie saisonal bedingt ist, hat man einen festen Zeitraum, gegen Saisonende, in dem getestet werden sollte.

Hunde die auf ganzjährige Allergene reagieren sollten am Besten zu Frühjahrsbeginn getestet werden, da über die Wintermonate die Allergenkozentration in den Häuser ansteigt, da weniger gelüftet wird und die Hunde meist mehr Zeit im haus verbringen, als zur warmen Jahreszeit. Somit hat im Frühjahr die Serum-AK-Konzentration ihren Höhepunkt erreicht, die Antigenbelastung ist allerdings zurückgegangen, so dass eine zuverlässige Aussage getroffen werden kann.

Schwierig wird es bei Hunden mit Allergien über das ganze Jahr verteilt. Für diese empfiehlt sich ein test während der Herbst- und beginnenden Wintermonate, da die Allergenkonzentration im Freien gesunken ist und die Hausallergene noch nicht ihren Höhepunk erreicht haben.


HAUTTEST
Beim Hauttest bringt man eine kleine Menge gereinigter Allergen-Extrakte in einer bestimmten Konzentration auf oder in die Haut. Die drei bekanntesten Methoden sind der Scratch-Test, der Intrakutan-Test und der Prick-Test. Bei allen Testverfahren verwendet man das Allergen nur in verdünnter Konzentration. Die Hautreaktion (Quaddel und Rötung) wird nach etwa 20 Minuten abgelesen, die Stärke nach der Größe der Hauterscheinung beurteilt.

Direkte Hautallergietests, Prick-, Scratch- oder intradermale Test, die auf dem wenig behaarten Bauch durchgeführt werden, können durch die höhere Reaktivität der unbehaarten Haut zu einem falsch-positiven Ergebnis führen, weshalb der laterale Thorax eher von Vorteil ist. Um den Test durchzuführen, wird das Fell des Hundes komplett abgeschoren und rasiert. Die 3 bis 4 cm auseinander liegenden Teststellen werden auf der Haut mit einem wasserfesten Stift markiert.
Beim Scratch- und Pricktest werden nur minimale Mengen des Allergens einsetzt, wobei beim Prickstest die Haut mit einer Nadel oder Lanzette durchstochen und das Allergen eingebracht wird, wohingegen bei Scratchtest die Haut angeritzt und das Allergen eingerieben wird. Der Hund muss 15 Minuten lang ruhig gehalten werden, damit sich die Antigene nicht vermischen, was ohne schwierig ist. Außerdem haben Hunde, im Gegensatz zu Menschen eine weniger empfindliche Haut, was dazu führt, dass höhere Allergenkonzentrationen notwendig sind. Deshalb werden diese Tests nur selten angewandt werden.

Intradermale, intrakutane Test
Der intradermale, intrakutane Test, ist das Testverfahren, welches am häufigsten eingesetzt wird. Dieser Test ist sensitiver, genauer, aber auch die Allergenbelastung ist höher, was zu stärkeren Reaktionen bis hin zu anaphylaktischen Reaktionen führen kann. Dazu muss der Hund in Seitenlage gebracht werden. Wenn sich der Hund stark wehrt oder stark unter Stress gerät, kann dies aus o.g. Gründen zu falsch-negativen Reaktionen führen, weshalb eventuell eine Sedierung erforderlich sein könnte. (Man bedenke Wechselwirkungen mit Medikamenten!). Wichtig ist auch die Nadeln oder Lanzetten von Hund zu Hund zu wechseln, da der Hunde auf eventuell anhaftende Rückstände des Vorgängerpatienten reagieren könnte, was eine falsch-positiv Reaktion auslösen würde. Wird versehentlich Luft mit injiziert kann dies durch eine Splash-Reaktion zu einem ähnliches Ergebnis führen. Sticht der TA zu tief oder traumatisiert in irgendeiner anderen Weise die Haut, kann dies wiederum zu einem falsch-positiven Ergebnis führen.

Patch-Test
Hierbei handelt es sich ebenfalls um einem Epikutantest, welcher als Indikator für Inhalationsallergene gilt. Bei einem positiv Test tritt eine Ekzembildung der Haut auf. Patch-Tests können ohne Verletzung der Haut, bei Verdacht auf Kontaktekzeme durchgeführt werden. Dies wird beim Hund auf Grund seines Fells, und dem dadurch vermindertem direkten Kontakt zur Haut jedoch selten gemacht.

Interpretation
Ca. 10 bis 20 Minuten nach Injektion erreicht die Quaddel ihr Maximalvolumen. Eine Beurteilung erfolgt also ca. 15 Minuten nach der Injektion. Anhand der Größe der Quaddeln lassen sich die Reaktionen einordnen. Wenn vorher eine Negativkontrolle durchgeführt wurde, dann bedeutet jede Quaddel die deutlich über der Größe der Negativkontrolle (d.h. min 3 mm) liegt eine Positivreaktion. Würde man alle positiven Allergene werten, würden falsch-positive Ergebnisse ungefiltert in das Testergebnis einfließen. Um das zu vermeiden gibt es ein Klassifikationssystem. Eine Quaddel von gleicher Größe wie die Negativkontrolle wäre einen negativen Ergebnis gleichzusetzen. Eine Quaddel von gleicher Größe wie die Positivkontrolle wäre einer +4 gleichzusetzen.

Flasch-positiv-Reaktionen
Da die Testallergene nicht standardisiert sind, können Reaktionen auftreten, auf welche der Hund praktisch keine klinischen Symptome zeigt. Einerseits können solche Reaktionen auf eine zukünftige Sensibilität auf das Allergen sein, andererseits kann auch eine echte falsch-positiv Reaktion vorliegen. Hunde mit sehr sensibler, leicht zu traumatisierender Haut neigen zu falsch-positiven Ergebnissen. Eine zu hohe Allergenkonzentration, ein zu hohes Testlösungsvolumen, Verunreinigungen mit anderen Allergenen, Konservierung mit Glycerin, vorbelastete Haut, zu nahe Injektionstellen können Ursachen für falsch-positiv Reaktionen sein.

Falsch-negativ-Reaktionen
Nicht alle Allergiker mit Atopie zeigen Reaktionen auf Hautallergietests. Ursachen können injizierte Luft, mangelnde Konzentration oder mangelndes Volumen, Glukokortikoide, Antihistaminika, Immunsupressiva durch Medikamente oder Stress, Subkutane Injektion, falsche Ablesezeit, falsches Allergen sein. Auch eine verstärkte Hautpigmentation oder der falsche Testzeitpunkt kann eine Ursache sein. Einen wichtigen Hinweis kann die Positivkontrolle geben und der Test ggf. zu einem späteren Zeitpunkt wiederholt werden. Der Histaminreaktionstest test die Reaktivität der Haut, ist aber keine Garantie für eine gültigen Test, da die Reaktivität IgE/Mastzellsytem um einiges niedriger liegen kann, als die der Haut.

Vorteile von Hauttests
- Einzelallergene können getestet werden
- Kosten leicht geringer als bei serologischen Tests
- jeder TA kann den Test durchführen
- die falsch-positiv, als auch falsch-negativ Quote ist geringer
- gelten als zuverlässiger

Nachteile von Hauttests
- Wartezeiten (min. 15 Minuten)
- Ruhighalten des Hundes
- mögliche Stressreaktion erzeugen falsch-negative Ergebnisse
- Testsubstanzen sind nur begrnzt haltbar und lassen dann in ihrer Wirksamkeit nach
- saisonabhängiger Testzeitpunkt
- nicht alle TA führen intradermale Tests durch



PROVOKATIONSTEST UND SEROLOGISCHE ALLERGIETESTS
Provokationstest
Wie der Name schon sagt, provoziert man ein betroffenes Organ mit dem vermutlichen Allergie-Auslöser. Reagiert das Organ, kann man daraus schließen, dass man das auslösende Allergen gefunden hat. Lässt man den Hund beispielsweise bei einem brochialem Provokationstest mittels eines Zerstäubers das Allergen einatmen und kommt es zu einer Reaktion, hat man den Nachwei für ein Allergen. Nach einem ähnlichen Test werden Provokationstest am Auge (bei der Konjunktivitis) in der Nase (bei Rhinitis), im Mund (bei Futtermittel- und Medikamentenallergien) durchgeführt. Provokationstests werden im Allgemeinen nur dann durchgeführt, wenn es zwischen den Ergebnissen der Anamnese, des Hauttests und der Bestimmung spezifischer Antikörper Abweichungen gibt. Dies darf nur in speziellen Zentren geschehen, da es für den Hund nicht risikofrei ist und die Auswertung kompliziert ist.

Provokationstest sind vor allem für Nahrungsmittel- und Kontaktallergien geeignet, wobei der Hund absichtlich Allergenen ausgesetzt wird. Wichtig ist, dass das Allergen möglichst rein ist und der Kontakt lang genug anhält, um die allergische Reaktion sichtbar zu machen. Wenn eine Reaktion auftritt, muss man bis zum Abklingen warten, um den nächsten Stoff sicher testen zu können. Eher ungeeignet sind Provokationstest bei Verdacht auf Atopie. Sie können jedoch als Absicherung verwendet werden.

Prinzipiell sollte man wissen, dass die Testergebnisse auf Inhalationsallergene eher unzuverlässig sind, da die Hunde, um die Konzentration des Allergens in der Raumluft zu erhöhen, in abgeschlossene Räume eingesperrt werden müssen, was zu Angst- und Stressreaktionen führen kann. Juckreiz kann dadurch nicht sichtbar werden.

Serologische Tests
Die häufigste Blutuntersuchung bei der Allergie ist die Bestimmung der spezifischen IgE-Antikörper (Imunglobulin E) im Blut. Diese Bestimmung macht es möglich, die Allergene gegen die sie gerichtet sind und die aus unserer Umwelt stammen zu erkennen., ohne dass der Hund dem oft unangenehmen direkten Kontakt mit dem Allergen ausgesetzt werden muss. Zur IgE-Testung braucht man nur ein wenig Blut, das wie gewohnt auf der Vene entnommen wird. Es ist auch nicht notwenidig, dass der Hund nüchtern zur Blutabnahme erscheint. Ausgewertet wird die Blutprobe indem man das Serum auf kleine Papierschnipsel bringt, die jeweils bestimmte Allergene enthalten. Treffen die spezifischen Antikörper des Hundes auf "ihe" spezifisches Allergen, verbinden sie sich damit. Die Auswertung muss allerdings von einem erfahrenen Allergologen erfolgen, da nicht jeden positive Antikörper-Antigen-Reaktion bedeutet, dass auch eine Allergie vorliegt.
Serologische Tests dienen dazu, die Menge der allergen-spezifischen AK im Serum zu messen. In der Veterinärmedizin gibt es zwei Möglichkeiten. Den RAST-Test (Radio-Allergo-Sorbens-Test) und den ELISA-Test (enzym-linked-immuno-sorbent-assay). Beide Tests sind vom Prinzip her sehr ähnlich. Die Genauigkeit beider Tests ist allerdings umstritten, da statt Einzelallergenen Allergengruppen getestet werden. Je nach Verwendung des Allergens können große Schwankungen auftreten zwischen positiven serologischen Test und positiven Hauttest auftreten. Als sehr sicher gilt allerdings der Negativtest. Ist der RAST-Test negativ ausgefallen, ist auch der serologische Test mit großer Wahrscheinlichkeit negativ.

Für Hauttest-negativ, aber ELISA-positiv getestete Hunde gibt es eine Reihe von möglichen Ursachen: der HT könnte falsch-negativ gewesen sein, der ELISA falsch-positiv. Wenn IgGd bei Atopie eine Rolle spielt, würden serologische Tests beim ausschließlichen Messen von IgE zu besonders häufigen falsch-negativen Ergebnissen führen. Serologische Tests können eine geringgradige Sensibilität des Hundes auf ein Allergen nachweisen, auf welches der Hund faktisch nicht reagiert oder mir denen der Hund nie Kontakt hatte. Bei Tests auf IgE (Pollen) sollen die Verfahren allerdings sicher sein. Meist stimmen die Ergebnisse von Scratch- bzw. Pricktest eher mit denen des RAST-Tests überein. Eine hohe Übereinstimmung gibt es auch bei RAST-Test und intradermalen Tests. Am zuverlässigstem bei der Identifizierung klinisch signifikanter Allergene ist demnach eine Kombination aus RAST-Test und Provokations- oder intradermalem Test.

Vorteile von serologischen Tests
- der Hund muss nicht festgehalten/ruhig gehalten werden
- die Gefahr einer Stress-/Angstreaktion ist verringert
- der Test geht schneller (keine 15 minütige Ruhighaltung erforderlich)
- schnell und schmerzlos
- kurzfristige (bis max. 3 Wochen vor dem Test) Kortikosteroidgabe habt keinen Einfluss auf das Testergebnis
- AK-Titer noch 60 Tage nach Kontakt nachweisbar
- Testzeitpunkt weniger wichtig, da untere Nachweisgrenze gering

Nachteile von serologischen Tests
- kein Nachweis von Einzelallergenen
- müssen in Speziallabore eingeschickt werden

LG, Sandra
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karolin
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[*] Verfasst am: 13-4-2012 um 10:25 Zitieren und beantworten


sandra... du hast eindeutig zu viel zeit
im endeffekt verläßt sich der besorgte hundehalter eh auf seinen ta oder er googelt sich selbst durchs netz




Liebe Grüße von Benja und Karolin

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calimero
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[*] Verfasst am: 14-4-2012 um 20:19 Zitieren und beantworten


Sandra, wir haben bei Aaron einen Bluttest durchführen lassen, wegen seiner Futterallergie.
Ich weiß jetzt nicht, wie aussagekräftig der Test hinsichtlich Magen-Darmgeschichten ist, aber lt. diesem Test ist er sehr starker Allergiker.
Bei den Hautgeschichten ist es ja leichter, zu testen, bzw. sind, glaub ich, die Tests aussagekräftiger.
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