...die Pechsträhne bei Pepe hört nicht auf: Er ist am Samstag von einem Dalmatiner in den Rücken gebissen worden. Wurde genäht und geklammert, kriegt
Antibiotika und Schmerzmittel, liegt nur rum, Wunden sehen gut aus, aber er kann schlecht laufen.
Habt ihr Tipps, wie man mit gebissenen hunden umgeht. Gehe mit ihm nur ne Viertel Stunde in der Anlage Gassi, will nicht dass andere Hunde ohne Leine
angerannmt kommen und dran schnuppert oder ihn gar Mobben - habe ich nach der Kastration von Ronja erlebt.
Esist truarig, weil er langsam mit Rüden gespielt hat und nicht jeden großen Hund angebellt hat.
Mein Mann war am Samstag mit Pepe unterwegs, ohne Leine, fremden Gebiet, der Dalmatiner kam angelaufen und hat sofort gebissen und nicht mehr
losgelassen. Pepe hat gefiebt. Zuerst versuchte mein Mann das Tier von ihm runterzuziehen, dann zu schütteln, dann prügelte er ihn so auf die Nase,
dass der Hund losließ und meinem Mann nicht mal ein Haar krümmte.
Bin immer noch entsetzt. wissen nicht mal ob es rüde oder Hündin war. Mein Mann hat jedoch Adresse und Zeugen noch aufschreiben können.
Versicherungstechnisch: Die Besitzer des Dalmatiners wollen, dass wir schreiben, dass unser und auch ihr Hund an der Leine war, denn sonst würde die
Versicherung nicht zahlen. Hat da jemand Erfahrung?
Meine Bälle wurden stets ersttten und Ronja war ja nicht an der Leine. Icxh vermute, dass da schon mal was war oder dass sie irgendeine
Billigversucherung abgeschlossen haben. Ich unterschreibe so einen Bericht nicht, da ich ja Lehrer werden will und mein Mann will es eigentlich auch
nicht. Aber wenn wir so handeln, steigen die uns sicher aufs Dach oder wollen dann nichtzahlen. Was meint ihr?
Ach Martyna, mit dir!
Du hast aber auch ein Pech!
Unterschreiben würde ich gar nichts!
Käme es zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung stünde nur zwei was zur Debatte:
1. bestand Leinenpflicht?!
2. ist der Hund abrufbar!?
Der Hund der gebissen wurde, konnte nicht abgerufen werden, da er fest gehalten wurde, der beissende Hund hat aber nicht losgelassen und konnte nicht
abgerufen werden, sprich: Der Besitzer konnte den Hund nicht handeln!
Somit ergibt sich folgende Rechtslage:
Der geißende Hund trägt die Kosten über seine Versicherung! Allerdings unterstellen Versicherungen gern eine 30%ige Mitschuld, so frei nach dem Motto:
Tja, hätten Sie mal ihren Hund nicht provozieren lassen und/oder ihn hochgenommen! Das dann in der Regel der Beitzer gebissen worden wäre, lassen die
dann gern mal außer acht!
Immerhin hat der beißende Hund fremdes Eigentum beschädigt!
Wie verhalten, jetzt wo er gebissen wurde?
Nichts anders machen, als vor dem Geschehenen! Binde drum, Leine ran, raus! Will er Kontakt aufnehmen, gern, will er nicht, auch gut!
Leine dran, sagen: "Pepe, ich hab alles unter Kontrolle, kannst mir vertrauen!"
..und dort wo ihr wiklich allein seit, wirklich allein, Leine ab!
Nicht den Hund in seinem "Trauma" noch bestärken und fern halten von allem, was einem als Mensch unheimlich erscheint! Hunde erkennen viel eher
Freund oder Feind, manchmal etwas zu spät, wie in deinem Fall (leider)!
Das tut mir leid, dass euer Pepe so etwas erfahren musste. Mein zweiter Hund war Opfer einer Beissattacke, vor dem Ereignis war sie sehr verspielt
gewesen, danach mied sie andere Hunde. Wir haben den Besitzter des Hundes leider nicht ermitteln können. Aber ich würde so etwas nicht unterschreiben,
nur dass der Besitzer des Dalmatiners seine Vorteile hat. Ich bin der Meinung, ehrlich währt am längsten, du hast keinerlei Grund dich anders zu
verhalten. Ansonsten schließe ich moch Tommy an,, unser Hund ging danach am liebsten an der Leine, da hat sie sich am sichersten gefühlt.
LG
evchen
oh ja ,so etwas ist gar nicht toll !!!!! meine cassis hat so etwas
ähnliches erlebt ¨! :
unser anderer hund hat cassis gebissen und dann auch nicht mehr losgelassen . Dass war vielleicht ein schock !!!!!
habt ihr alle einmal eure Hunde geschoren ????
viele grüsse chantal
Hallo Martyna,
das tut mir leid für deinen Pepe und auch für euch. Kann mir vorstellen, was das für ein Schock war. Vico ist vor kurzem auch gebissen worden. Na ja,
oder besser gesagt, gezwickt. Aber mir hat schon das gereicht. Der andere Hund hat ihn am Ohr erwischt und es hat geblutet wie sau. Zum Glück ist
weiter nichts passiert. Dann wünsch ich deinem Pepe mal gute Besserung und das es auch weiterhin so gut heilt.
Also, zur schnellen Heilung, ein kleines Bierchen!
@Chantal, nein, hier schret doch niemand!
DANKE FÜR den Tipp ich war am überlegen ob ich sie scheiren lasse. aber das lasse ich sein
ich habe gehört das ,dass Trimmen den Hunden zu fest am körper weh tut
meint ihr das auch ????????????
ich habe in diesem fall (scheren ) keine erfahrung !!!
Also beim Pepe ist alles wieder zugewachsen, auch das letzte kleine Loch, was erst nach zwei Tagen geblutet hat, ist zugewachsen. Er ist fast der Alte
und das getrennte Gassi-Gehen hat beiden gut getan. Unsere Trainerin hat das am Freitag bestätigt und eigentlich gemeint, dass Pepe vom Verhalten und
vom Hören wirklich super geworden ist.
Problem ist Ronja, die immer wieder Erfolg hat beim Igeljagen oder Ballbeißen - ihr Vorschlag, an Maulkorb gewöhnen und Erfolge reduzieren - dann kann
man die "Sucht" vielleicht kopntrollieren. Ihre Scheinattaken sind auch nicht gerade ein Zeichen von Gehorsam - was meint ihr?
Lg