Leider sind wir nach gründlicher Überlegung zu dem traurigen Entschluss gekommen, für unseren Billy neue und vielleicht auch geeignetere Herrchen zu
finden.
Billy wird am 01.06. 2 Jahre alt, ist ein kastrierter Rüde, gechipt, geimpft und völlig gesund. Stammbaum und Papiere sind vorhanden.
Billy ist im Haus ein lieber, verschmuster und sehr anhänglicher Kerl. Er ist verspielt und sehr temperamtvoll.
Leider ist er auch sehr dominant.
Das äußert sich besonders im Freien, wo er sich nur sehr schwer zurechtweisen lässt. In letzter Zeit ist es häufiger vorgekommen, dass er in
Stresssituationen geschnappt und nachgefasst hat. Ich selbst und besonders die Kinder haben Angst, dass einmal mehr passieren könnte. Bei meinem Mann
hat er schon mehr Respekt, aber der ist ja leider nur abends da.
Wir wollen hier keinen falschen Eindruck hinterlassen, unser Entschluss, uns von Billy zu trennen fällt uns äußerst schwer. Wir sind überzeugt, dass
ein Herrchen mit Terriererfahrung und dem nötigen Durchsetzungsverfahren einen gelehrigen Hund und treuen Kameraden erhält.
Wir sind Hundeanfänger und haben wahrscheinlich in der Erziehung von Anfang an zu viel versäumt.
Wir wären sehr glücklich, wenn wir ein neues, verständiges Herrchen finden könnten.
Über Antworten würden wir uns freuen.
Anja
Hallo Anja, schade , dass ihr solche Probleme habt mit eurem Billy. Ich habe gelesen, dass Billy schon ziemlich früh dich und die Kinder dominiert
hat. Bei deinem Mann scheint er ja keine Probleme zu machen. Ich habe eine 8 Monate alte Welshhündin, die auch immer wieder bei meiner Kleinen es
probiert sie zu dominieren. Ich greife da rigoros durch, drücke sie runter und zeige ihr, dass sie ganz hinten steht. So ist Paula zum Beispiel
eifersüchtig, wenn ich die Tochter auf den Schoss nehme und herze. Da kommt sie sofort und springt hoch und will auch gestreichelt werden. Das tue ich
aber erst, wenn sie brav Sitz macht und ich es ihr erlaube auf den Schoss zu springen. Den Kindern sage ich immer wieder, dass sie sich auch
körperlich über sie stellen müsen, das heißt nicht auf dem Boden mit ihr rumspielen, sonst denkt sie, sie hat einen Artgenossen vor sich und die
spielem ja bekanntlich sehr grob. Bei uns ist es so, dass das Zwicken sehr häufig auf grobes Spiel zurückzuführen ist. Und das bekommen wir ganz gut
in Griff, indem wir ein zu wildes Spiel abbrechen. Terrier sind nicht einfach zu erziehen, allerdings macht mir die Rasse unheimlich viel Spass,
gerade weil sie so lustig und temperamentvoll sind. Hattet ihr schon Einzelstunden bei einem Hundetrainer? Das bringt ganz viel.
Solltet ihr fest mit eurer Entscheidung sein Billy wegzugeben wünsche ich euch, dass ihr ein liebevolles Zuhause findet, dann aber bitte ohne
Kinder.
Euer Billy sieht im übrigen ganz süß aus.
LG
evchen
Hi Anja, obs im Forum was wird?
Na morgen bin ich unterwegs (Ausstellung Gudensberg)
Überlegt euch das nochmal, so einfach gibt man keinen Hund her!
Ansonsten: Telefonnummer (natürlich per PN), ich ruf Anfang nächster Woche zurück!
Das wäre doch gelacht!!!
Sollte der Entschluss zu 100% feststehen, Kontaktinfos, ich stell Billy auch zur Vermittlung ein!
Billy ist ein ganz ein Süßer, ich würd ihn nicht hergeben!
Was sagen denn Trainer einer Hundeschule dazu? Wart ihr schon in einer? Wie alt sind die Kinder? Vielleicht könnte ein Kind die Hundeschule gemeinsam
mit Billy machen?
Aaron wird jetzt 16 Monate alt, von "Dominanz" hab ich noch nie was gemerkt. Sicher, sein Köpfchen will er öfter durchsetzen, "Folgen" ist draußen
eher ein Fremdwort für ihn. Deshalb hab ich ihn meistens an der Leine (er ist "hundenarrisch").
Aber in der Wohnung wird recht wohl auch auf dem Boden gespielt, spielerisch "schnappen" tut er schon, allerdings nie zubeißen. Man merkt ganz
einfach, dass es auch für ihn nur ein Spiel ist. Die Beißhemmung funktioniert zu 100%, ich hab da nie was anderes bemerkt.
Evchen, die Sache mit der "Dominanz"...es gibt da mehrere Artikel im Netz, sowie Bücher. Ich habe von Barry Eaton das Buch "Dominanz, Tatsache oder
fixe Idee" zu Hause. Ist nicht teuer, sind auch nur ein paar Seiten, kein richtiges Buch.
Hunde sind erstens keine Wölfe, zweitens auch nicht vergleichbar mit diesen. Innerhalb eines Rudels gibt es möglicherweise sowas wie Dominanz,
allerdings auch da wieder bei eingesperrten Wölfen. Bei denen in Freiheit sieht es wieder anders aus.
Runterdrücken soll man einen Hund auch nicht, eine Trainerin in der Welpenspielschule hat das einmal gemacht (sie ist nun nicht mehr Trainerin in der
Welpenspielschule....), meinte, die Mutter der Welpen würde das auch so machen. Das war anscheinend früher so die gängige Meinung, heute ist man
anderer Ansicht.
Bitte KEIN Niederdrücken! Ich hab das auch ganz am Anfang einmal gemacht, es hat geheißen, der Hund müsste dabei den Schwanz einziehen und sich
"unterwerfen". Aaron hat sich nie unterworfen, kein Schwanzi eingezogen.
Auch das hinten am Hals nehmen und Beuteln soll man ja nicht machen!
Ja, am Hals packen, das tu ich auch. Wenn er beim Kämmen wieder einmal absolut nicht stillstehen will und weghüpfen will. Aber gebeutelt wird
nicht!
Nochmal zu Anja....bitte sprich mit einem ordentlichen Hundetrainer! Aber keinem, der von vorgestern ist, der noch Methoden empfiehlt, die schon lang
überholt sind. Denn damit machst du die Sache noch ärger.
Ich halte nichts von Gewalt. Derzeit sind wir in einer Hundeschule ("Together"), die nach dem Animal Learn Prinzip arbeitet. Ich bin voll
begeistert!
Ja, vielleicht einmal ein schärferes Wort, aber in dem Moment, wo der Hund das macht, was man will, sofort loben!
Schau einmal im Internet unter "Animal Learn" nach.
Vielleicht gibt es doch eine Chance, dass Billy bei euch bleiben kann!
LG
Brigitte
Ach ja, Nachtrag...auch Aaron ist unser allererster Hund! Wir hatten Null Erfahrung vor ihm. Ich gestehe, ich hab mich sogar nicht einmal über Hunde
schlau gemacht, bevor er zu uns kam.
Das war eine relative Überhaps-Entscheidung. Im Internet gesehen, hingefahren, verliebt und eine Woche später (in der Woche rasch alles Nötige, wie
Freßnapf, Körbchen usw. eingekauft) nach Hause genommen.
Aber keine Sekunde bereue ich es, ihn hier zu haben!!!
Anja, mir ist noch etwas eingefallen...
du schreibst von "Stresssituationen"....wie geht ihr denn damit um? Schreit ihr den Hund dann an? Was macht ihr denn?
Ich weiß, jetzt redet gerade die Richtige, die eh erst ihren ersten Hund hat und noch jede Menge lernen muss...
aber...habt ihr es schon mit Beschwichtigungssignalen versucht?
Z.B. einmal ganz einfach Wegdrehen? Dass der Hund aus dem Stress wieder rauskommt? Oder...ihn aus der Stresssituation an der Leine herausziehen (z.B.
in der Begegnung mit anderen Hunden oder so).
Nichts reden, schon gar nicht schreien. Eher Hund beruhigen.
Ich denke, kein Hund beißt oder schnappt, ohne gestresst zu sein. Wenn jetzt noch mit ihm geschimpft wird, kommt er ja noch mehr in Stress!
Das mit den Beschwichtigungssignalen finde ich super, machen die Trainer ja auch. Und es funktioniert!
Hallo Anja,
ich gebe da Brigitte recht. Ihr solltet noch nicht aufgeben. Eine gute Hundeschule oder ein paar Einzelstunden bei einem guten Trainer wirken Wunder!
Unser Emil war (ist noch) auch mit einigen Eigenheiten behaftet zu uns gekommen.
Vor unseren WT hatten wir einen Schäferhund. Der hat prima gehört, kam draußen sofort wenn er gerufen wurde. Aus - Pfui - Platz - alles kein
Problem.
Wenn ich jetzt meine süße Frieda im Garten rufe, kommt sie auf 1 m ran, bleibt stehen und sagt: fang mich doch. Ohne Leine lassen wir sie draußen
nicht laufen. Welshis haben eben ihren eigenen Kopf, aber wenn sie ihre Grenzen gezeigt bekommen, sind sie doch einmalig lustig und lieb.
Google doch mal nach Hundeschulen in deiner Gegend.
LG Dagmar
mit Frieda und Emil
eins noch: dein Billy ist ein ganz süßer!
da gestern Heidi Geburtstag hatte und ich heute mit zwei Hundebabys einmal Gudensberg und zurück (800km) hinter mir habe, lese und antworte ich erst
morgen!
Alte und neue Rassebeauftragte: Frau Irmtraut Becker, stellv. Rassebeauftragte: Frau Cornelia Bornhausen!
Vieleicht sollte ich schnell noch beschließen, das ich Hunde nur noch vermittel, wenn ich eine Bescheinigung von 10 Einzelstunden bei einem
Hundetrainer und dessen Unterschrift vorliegen habe
20 Welsh und einer kuschliger als der Andere!
...und wer sich letztes Jahr WTT, an Erko erinnern kann, die mussten sogar mitten in der Nacht abreisen, ein super, lammfrommer, tollter kleiner Rüde,
super nett und freundlich!
Dank ein paar Einzelstunden mit Antje Jun und einem Mini-Wochenende bei Karin Göhke!
Guten Morgen,
erst Mal vielen Dank für Eure Antworten, sie haben uns dann doch sehr nachdenklich gemacht. Um es kurz zu machen, wir werden Billy und uns noch eine
Chance geben.
Vielen Dank nochmals an Tomy für Deine angebotene Vermittlungshilfe. Hoffentlich müssen wir nicht doch noch darauf zurückkommen.
Wir sind mit Billy seit Welpenalter in der Hundeschule. Seit einem Jahr sind wir sogar im Verein.
Wir werden es jetzt mal mit gezieltem Einzelunterricht versuchen. Auf jedem Fall muss sich was ändern, sonst wird sich so ein Vorfall wiederholen.
LG
Anja
Na, klingt ja schon mal vernünftig!
Ruf mich an, erst mal Handy (geb dir dann die entsprechende Festnetznummer 0173 - 8875771) dann schauen wir mal, wie wir die ersten schritte,
Erziehung, machen können!
Zitat |
Hallo Anja,
wünsche euch auf jeden Fall viel Erfolg und drücke die Daumen, dass ihr das Problem mit eurem Billy doch noch in den Griff bekommt.
@evchen,
jeder darf eine andere Meinung haben, Fakt ist aber, das "runterdrücken" ein Mensch schlecht bis gar nicht beherrscht!
Nie, nie wirst du von spielenden Hunden oder gar einer Mutterhündin erleben, das sie ihren Welpen oder den Spielkammerad im Genick packt und von da
aus runter drückt!
1. der Griff ins Genick, mit Festhalten, gar Schütteln, ist ein Angriff auf das Leben des Hundes!
(redet dann was ihr wollt, aber nicht der Hund muss dann weg, sondern der Hund packt seine Koffer und geht! < Ich möchte mit niemandem
zusammenleben, der mir nach dem leben trachtet!)
2. runterdrücken, wer es kann, wer es mag, machts, aber: schaut zu lernt, nicht einfach drücken!
(der Hund wird sich seitlich immer rauswinden, besser, er will auf den Rücken! verpasst ihr diesen Augenblick, gehört denjenigen der Hund
weggenommen!)
@Anja,
1. gute Entscheidung
2. ein Hund greift nicht unvermittelt an
(und gleich gar nicht nach 2 Jahren!)
Wenn ging/geht solchen Situationen immer etwas voraus!
Genau darum geht es, das entweder abzustellen (als Mensch(en) < Angst nehmen
und/oder dem Hund klar zu machen, das er keine Gegenfrage stellen braucht, du/ihr habt alles unter Kontrolle! < Angst nehmen
Stellt er die Gegenfrage mit "aggresivem" sprich herausfordendem Verhalten, nimm ihn weg, notfalls muss er eben mal 3 Wochen den ganzen Tag mit
Geschirr oder Halsband rumlaufen, nicht heben, weg!
Und Zwangshandlung: Aus! und Platz! Norfalls hilft Knurren oder bellen mehr, als jedes Geschrei! < wie kleine Kinder, links rein, rechts raus!
Nicht vergessen, die Zwangshaltung des Hundes aufzuheben!
Der Hund lernt nicht aus der Bestrafung, sondern aus der positiven Bestätigung einer korrekt ausgeführten Handlung!
Mit anderen Worten: Wenn du so handelst, möchte ich nicht mit dir spielen (jagen)!
Runterdrücken ist vor 20 Jahren mit der DDR ausgestorben! Oder anders gesagt: seit guten 20 Jahren nicht mehr aktuell!
Kuststücke, wie: Pfötchen,...
sind für den Hund, wie auf dem Rücken reiten eines Zirkuslöwen: sinnlose, nicht zum leben gehörende Dinge:
Viel einfacher und für den Hund wichtiger, sind die Dinge, die @Max (u.a.) mit dem Hund üben und den Hund dabei Führen:
Sport, Spiel, Jagd
z.B. Fährte,...
das kann man beim Spazieren üben, Leckerli fallen Lassen: Billy rufen, ei, guck mal! Super denkt der sich: geh ich mit denen und bin lieb, teilen die
sogar auf der jagd ihre Beute mit mir!
u.s.w.
Ich gestehe, ich halte Aaron auch beim Genick fest - allerdings ohne jegliches Schütteln! Wenn ich ihn kämmen will und er partout nicht stehenbleiben
will, sondern abhauen. Das wurde mir von der ersten Trimmerin geraten.
Wie kann ich es denn sonst schaffen, dass der kleine Kerl stehenbleibt und nicht weg will oder herumzappelt?
Den Rücken läßt er sich grad noch frisieren, bei der Schnauze sieht es schon problematischer aus. Und ganz aus ist es bei den Beinen. Da zuckt er aus.
Wie also tun? Man sagt mir immer, ich müsse mich "durchsetzen". Ja, wie denn? Scharfe Töne bringen auch nichts, das ignoriert er. Naja, vielleicht
wird das Schwanzi eingezogen, aber still hält er trotzdem nicht. Sobald er kann, ist er pfutsch!
brigitte, versuchs mal mit nem trimmtisch inclusive galgen... wirst sehen, wie schön es ist, beim kämmen die hände frei zu haben!!!
Ich weis, nicht einfach!
Aaron wäre nicht der erste Hund, der auch mal vom Tisch fliegt!
Brigitte, ihr seit zu zweit, carolin muss das alleine managen!
Einer beschäftigt, in dem er aus der Hand Futter pulen lässt, so das Aaron beschäftigt ist, aufs Futter fixiert, der andere Trimmt!
Das ist so einfach nicht, mir klar!
Trimmtisch mit Galgen sind eine Version! Ich brauch den galgen nur zu zeigen, schon ist Ruhe!
(obwohl sie noch nie länger als 5 Minuten insgesamt, im Galgen standen!)
Galgen ist landläufig: Trimmstange
Um's Trimmen geht es schon gar nicht. Das probier ich eh erst überhaupt nicht!
Nein, es geht nur ums ganz normale Fellkämmen. Sollte man ja täglich machen. (äääähhhhhh....den Stress tu ich mir nicht an!)
Trimmtisch ist leider groß, wohin damit? Wir haben ja kein Haus, nur eine Wohnung. Der Keller ist auch schon voll....)
Zur Mithilfe...geht auch nicht. Wenn Aaron so herumzappelt und ich dann mit ihm schimpfe, leidet mein Mann mit. Der meint: "So eine Tierquälerei!"
Als ich Aaron einmal gebadet habe und er dabei furchtbar gejammert hat, hat's mein Mann auch nicht ausgehalten. Am liebsten hätte er sich die Ohren
zugehalten!
Ja, ja...die "harten" Jäger....
Männer eben!
Nein, gehts nur ums Kämmen oder Bürsten, als do mauss dein Mann durch, ob er will, oder nicht!
Bei Aaron stellt sich die Frage gar nicht!
Allerdings: Schütteln bring hier nichts, denk ich!
Ich würde ihn solange anknurren und ankleffen bis er eine Ruh gibt! Von wegen! Bring den Hund her, den kämm ich dir komplett auf!
Beim Trimmen hält er ja auch still!
Silange aber Wolfgang dem Hund zu verstehen gibt, das es ihm auch nicht passt, bestärkt er ja den "Prinz"!
Wolfgang in den vollen Keller, Aaron gekämmt, fertig!
Wenn Wolfgang einmal unterwegs ist, kann er gleich noch einkaufen!
Die "schicke" Runde zum Bäcker, können die beiden Herren, dann frisch gekämmt, ja zusammen machen!
Das Kämmen ist bei uns auch ein Kampf. Wir nehmen ihn gerade täglich wieder auf.
Dadurch das er sich so dagegen sträubt, haben wir es nur selten getan, ein Kreislauf eben.
Mit dem Baden, das klappt bei uns super. Er steht wie eine Eins in der Wanne. Beim Abtrocknen wird er dann allerdings wild, so nach dem Motto, jetzt
reichts aber. Anschließend rennt er wie von der Tarantel gestochen durch die Räume.
Tomy, ich habe vor zwei Tagen versucht Dich zu erreichen, hat aber nicht geklappt. Dann hatte ich es wieder vergessen. Heute Abend haben wir
Hundeschule und werden uns mal um Einzelstunden im Feld kümmern.
Vorhin z.B. Billy lief frei, war mit einer anderen Hündin am Spielen. Dann fand er einen Hundehaufen, roch dran und fraß ihn. Ich wollte ihn natürlich
davon abbringen, konnte ihn rufen, wie ich wollte, er hörte mich nicht. Wie soll ich mich da verhalten?
Schöne Grüsse
Anja
Ähm, hin, eine DRAUF! NEIN! PFUI!
FERTIG!
Rufen nützt da nix, hingehen, sagen: Freund, wenn du das machst, dann bist du nicht mein Freund!
Bei dir, vielmehr bei euch, ist Trimmen oder wenigstens Kämmen, eine Grundvoraussetzung!
Sprich: Durchsetzen!
Ohne wenn und aber, das ist so, da muss Klein-Billylein durch, nicht er bestimmt und zickt rum, sondern ihr bestimmt!
Da kann man schon mal gut bei einer Einzelstunde ansetzen: Mein Hund wehrt sich, wenn ich ihn bürste!
Ich bestimme aber, was schön ist: Wie mache ich mich freundich aber bestimmt zum Boss??
Anja, Aaron kann ich auch rufen, wie ich will. Da ist er taub. Nur selten, dass er da hören will.
Eine Zeitlang ging's mit "Da schau her!" und Leckerli in der Hand. Unlängst hat er mich ignoriert.
Was funktioniert....wenn ich plötzlich wegrenne. Da wird er aufmerksam..."Frauli läuft weg? Was ist da passiert?"
Aber auch da schaff ich es nicht immer, ihn gleich anzuleinen.
Naja, meistens, allermeistens ist Aaron eh an der Leine. Hie und da lass ich ihn doch frei, im Park z.B. Wo weit und breit keine Straße ist. Oder
keine Gefahr besteht, dass er einen Hasen oder sowas sieht (ich trau ihm da doch nicht).
Aber wehe, es taucht ein anderer Hund auf...da ist er weg! Hin zum anderen Hund...jetzt hab ich das Problem, wenn der z.B. angeleint ist. Oder ein
jüngerer oder gleichaltriger Rüde (bei den älteren und größeren traut er sich eh nicht).
Auch wir haben heute wieder Hundeschule.
Bin schon neugierig....
Liebe Grüße
Brigitte