WT-Hysterie im Auto – wie geht man dagegen vor??
Ich (und zwar nur ich und nicht mein Mann) hab schon eine ganze Weile folgendes Problem mit Terri:
Ich fahre oft mit Terri im Auto an das Naherholungsgebiet an der Nidda, ungefähr 2,5 km entfernt. Sobald ich aus der Garage herausgefahren bin –
spätestens bei der zweiten Ampel – nach ca. 5 Min. - fängt er an zu fiepen.
Je näher wir unserem Ziel kommen, steigert sich die Lautstärke und Intensität bis zu einer richtiggehenden Hysterie. Es ist ein Bellen bzw. Schreien
wie man es von Jagdhunden hört, wenn sie hinter einer Beute her sind. Er ist dann völlig aus dem Häuschen. Und ich bin ziemlich genervt.
Es ist nicht so, dass ich noch nichts dagegen unternommen habe. Ich habe
versucht, beruhigend auf ihn einzureden, ihn angeschrieen, das Radio auf
höchste Lautstärke gestellt, ihn mit Leckerlis abgelenkt…
Eine Trainerin hat mir geraten, während der Fahrt mehrere Stops einzulegen, auszusteigen, ein paar Minuten vom Auto weg spazieren zu gehen, dann
wieder einsteigen. (Wenn ich aussteige, hört er übrigens sofort mit dem Gekeife auf!).
Nachdem wir am Parkplatz ankommen, ihn nicht sofort rausspringen lassen, sondern erst ein paar Minuten im „Sitz“ belassen, und ihn die ersten Minuten
danach „im Dienst“ halten, also bei Fuss, schnell, langsam, sitz. Er kann erst loslaufen, wenn ich „jetzt kannst Du“ sage.
Ich habe das einige Zeit geübt und es hat auch Wirkung gezeigt, aber das Verhalten ist nie ganz verschwunden. (Hatte auch nicht immer Zeit für die
Stops). Vielleicht habe ich es auch nicht lange genug geübt…
Übrigens zeigt T. ein ähnliches Verhalten, wenn wir von einer Fahrt
nachhause zurück- oder bei einer Reise in die Nähe unseres
Ziels kommen: Er kann bis dahin ganz ruhig geschlafen haben, aber irgendwie merkt er – wahrscheinlich auch an unserem Verhalten – dass wir bald am
Ziel sind. Er wird unruhig, fiept, läuft auf dem Rücksitz hin und her (er ist dort am Geschirr angeschnallt). Es ist, als ob er unsere Nervosität
spürt und
er davon angesteckt wird.
Hat einer von Euch dieses Problem, und wenn ja, wie bekämpft ihr es???
anschreien und das Radio auf höchste Lautstärke ?? KOPFSCHÜTTEL____
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Das haben wir bei Anny auch, wenn wir längere Fahrten unternehmen, beide sind ja in Boxen untergebracht, ist sie solange wir auf der Autobahn sind,
mucksmäuschenstill, sobald wir abfahren und sie merkt dass wir eventuell am Suchen sind, merkt sie ja am Verhalten, geht das Gefiepe los, erst ganz
leise und nur ab und zu, je näher wir dem Ziel kommen umsomehr wird es allerdings nicht viel lauter, es nervt aber wir wissen es und nehmen es
mittlerweile hin, am Anfang haben wir auch verucht es zu ignorieren oder Nein zu sagen aber nichts hat geholfen, wenn wir nur bis zur Nidda fahren ist
das nicht, eher auf längeren Strecken...mit Alisha dagegen könnten wir bis an Ende der Welt fahren sie ist einfach nur brav, Box rein Ruhe halten bis
wir aussteigen, da ist man oft am Überlegen, ist sie überhaupt dabei??)
liebe Grüße Christel mit Anny und Alisha
benja macht das auch... sie springt voller freude ins auto und in die box... legt sich ruhig nieder und wartet wie die reise vonstatten geht... wenn
wir koffer gepackt haben weiß sie es wird ne längere tour und schläft gaaaanz brav hinten ein
sobald wir die autobahn verlassen... bzw der blinker geht und die fahrt wird langsamer steht sie auf und schüttelt sich erstmal... so nach dem
motto... hey ich bin auch noch da, vergesst mich ja nicht, wenn ihr aussteigt....
am lustigsten ist es, wenn wir an orte fahren die sie kennt... zum gassi in den hafen oder zum boot oder zu meiner mutter usw.... wenn der motor aus
ist wird hinten gejammert wie eine katze... da könnten wir uns immer totlachen.... da ist sie so hibbelig.. will unbedingt raus... also die geräusche
sind echt der hit!!!!
Ich bin ja so froh! Es ist beruhigend, dass meiner nicht der einzige ist, der diese Angewohnheit hat!!
Vielleicht sollte ich auch - siehe Manu und Karo -meine Einstellung ändern und das Gemaule als etwas Lustiges empfinden... Die Fahrt ist ja auch nicht
so lang, wie gesagt, zur Nidda sind es höchstens 3 Kilometer. Ist eigentlich zu ertragen...
Elke: Das mit dem Spaziergang vor der längeren Fahrt ist ein guter Tipp. Normalerweise lasse ich Terri sich vorher nur lösen, dann geht's ins
Auto.
Sstimmt, was Du sagst! Es ist immer nur
auf der Hinfahrt, dass T. dieses Verhalten zeigt. Zurück ist er völlig ruhig und entspannt.
Wenn mein Mann und ich mit ihm auf eine
längere Reise gehen, dann ist er nur angespannt bis er merkt, dass es auf die Autobahn geht. Er weiss dann anscheinend, dass es eine längere Fahrt
wird, und er sich
nicht hochfahren muss. Beim Verlassen der AB
reagiert er genauso wie Karolin es bei Benja beschreibt.
Christel: Warum kann Terri nicht so wie
Alysha sein???... die Süsse! Wir müssen uns
bald mal wieder treffen, okay? Diese Wintermonate sind wirklich ätzend...
Ich weiss nicht, ob es eine Lösung gibt. Ich
glaube, es ist eine Mischung aus Vorfreude,
und Aufregung, an der er sich hochschraubt.
Es gibt ja auch immer etwas Schönes zu erleben, wenn das Auto am Ziel ist! Und ich
ich war und bin immer noch sein Unterhaltungsdirektor...
Ich werde es nochmal mit dem mehrmaligen
Stops versuchen, vielleicht kapiert er dann ja,
dass es nichts bringt, wenn er sich so aufregt.
lunaGöbenstrasse: das hört sich schlimmer an
als es wirklich war. Hast du noch nie Deinem
Hund mit lauter Stimme "Hör auf damit"
zugebrüllt?? Das Radioaufdrehen war auch
keine Lösung, das gebe ich zu. Aber was
versucht man nicht alles...
Ne, solche Probleme hatten wir nie. Meiner saß immer unten auf'n Boden vorm Beifahrersitz und war immer! sehr lieb. Wir hatten nie Ärger mit unseren
Rasti. Auch Einkaufen war kein Problem. Wenn wir im Urlaub fuhren haben wir grundsätzlich alle 2 Std. angehalten und gingen dann Gassi, alles ohne
Probleme.
LG lilo Aber Anschreien und lautes Radio?? der bekommt ja nen
Schaden für immer, gibt es da keinen Hundetrainer hier im I-net...
Bis jetzt hatten wie diese Probleme auch nicht. aber seit einigen Wochen, fiebt Peko ganz leise, aber aufgeregt, wenn er merkt, das es wieder ein
Treffen mit meiner Freundin und ihren Hunden gibt. Am anfang hab ich es garnicht registriert. Aber irgendwann doch, und ich bin dann erst mal
ausgestiegen, hab mich mit meiner Freundin unterhalten und wenn ich merkte, er wurde ruhig, durfte Peko erst aus dem Auto. Jetzt macht er es fast
garnicht mehr.
VG Anne und Peko
Wir haben mit Ayla auch ein Auto-Problem. Allerdings ist von ihr während der Fahrt nichts zu hören, sie ist absolut still. Die ersten Monate war es so
schlimm, dass sie fast bei jeder Fahrt gebrochen hat. Wir haben alles ausprobiert, in der Box, auf dem Sitz aber sie fährt einfach nicht gern Auto.
Aus dem Brechen ist dann ein Sabbern geworden, welches mittlerweile auch aufgehört hat, aber ein Auto-Fan wird Ayla nie.
Sie freut sich immer fürchterlich wenn wir unsere Jacken anziehen: Hurra es geht nach draußen - aber sobald sie einen Autoschlüssel klappern hört,
dreht sie gleich wieder um und verschwindet in ihrem Körbchen. Wir müssen Sie auch immer in das Auto tragen. Wenn wir sie z. B. an der Leine mit zum
Auto nehmen, sperrt sie wie ein störrischer Esel und geht keinen Schritt weiter.
Ich glaube mittlerweile, dass man da nicht viel machen kann. Es ist ja bei uns Menschen auch so, dass wir das Autofahren unterschiedlich gut
vertragen. Aber vielleicht hat ja von Euch noch jemand einen Tipp!
LG
Susanne & Ayla